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"Mosi" im Aufwind, Dogan erwartet "harte Nuss"

Der Flügelspieler und unser Trainer äußern sich vor dem Duell gegen den Vorletzten Holthausen Biene

Artikel vom 10. April 2026

Der Vorbericht wird präsentiert von:

    Zwei Kellerduelle in Folge haben unsere Fußballer vom MTV Wolfenbüttel gewonnen – und haben nun im morgigen Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten SV Holthausen Biene (17 Uhr) die Chance, diese Serie zu vergolden. Vor der Partie, die zum ersten Mal in diesem Jahr im Meesche-Stadion stattfinden wird, sprach unser Pressebeauftragter Daniel Strauß mit Trainer Deniz Dogan und Flügelspieler Maximilian Moslener.

    Deniz Dogan über …

    … den 4:1-Sieg beim TSV Wetschen am Ostermontag:

    „Es war ein sehr nervenaufreibendes Spiel mit viel Slapstick und vier Verletzten in der ersten Halbzeit. Wir hätten schon in der ersten Aktion Elfmeter kriegen müssen, als Steffen Suckel im Sechzehner umgehauen wurde. Durch die verletzungsbedingten Auswechslungen von Steffen und Ömer kam ein bisschen Unsicherheit rein, Eike hat auch gemerkt, dass er erst mal ins Spiel reinkommen musste. Der Gegner wurde dann stärker, es wurde extrem wild, außerdem war der Platz schwierig zu bespielen. Dementsprechend war die Partie sehr hektisch und geprägt von Zweikämpfen und langen Bällen. Vor der Halbzeit hatten wir echt Glück, Wetschen hatte gute Tormöglichkeiten, wir sind extrem geschwommen. Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit waren wir dann wieder voll im Spiel. Wir haben aus der Ordnung und diszipliniert gespielt und am Ende dann ein bisschen was geändert, was gut funktioniert hat, indem wir die Außen hoch auf die letzte Linie geschoben haben. So konnten wir über unsere Flügelspieler echt Druck erzeugen und haben dementsprechend auch die Tore gemacht.“

    … das bevorstehende Duell gegen Holthausen Biene:

    „Das wird ein ähnliches Spiel wie gegen Wetschen, weil die Holthausen-Biener Mann gegen Mann über das ganze Feld, sehr zweikampfbetont und extrem vertikal spielen. Da sie versuchen, schnell nach vorne zu spielen und Umschaltmomente zu kreieren, müssen wir hellwach sein bei der Restverteidigung. Aber wir müssen auch gucken, dass wir zu unserem Spiel finden. Auf jeden Fall wird das eine sehr harte Nuss, weil der Gegner auch Körperlichkeit mitbringt.“

    … die mit 22 erzielten Toren beste Offensive aller Oberliga-Mannschaften im neuen Jahr:

    „Das war mir gar nicht so bewusst. Wir haben aber in der letzten Saison gezeigt, dass wir das eigentlich können, auch wenn wir in der Hinserie nicht so viele Tore geschossen haben. Jetzt ist anscheinend der Knoten geplatzt. Ich hoffe, dass es so bleibt, dass wir weiterhin die Tiefe suchen – das machen wir nämlich jetzt vermehrt –, und dass wir trotzdem an die Restverteidigung denken und auch mal zu null spielen. Das wäre für uns sehr wichtig und würde mich auch mal freuen.“

    Maximilian Moslener, der beim Spiel in Wetschen den Elfmeter vor dem 1:0 herausholte und das 2:1 und 3:1 durch Hannes Joppich vorlegte, über …

    … seine aktuelle Top-Form:

    „Ich bin endlich richtig angekommen, habe das Vertrauen vom Trainer und mein Selbstvertrauen zurück. Und es tut mir gut, dass ich nicht so viele Positionswechsel habe, sondern viel auf einer Position (zumeist Linksaußen) eingesetzt werde. Und was noch dazu beiträgt, ist, dass ich zum Beispiel bei Hannes langsam das Gefühl habe, dass ich weiß, was er macht, und er und generell die anderen auch wissen, was meine Stärken sind und wie sie diese einsetzen können.“

    Personal: „Wir haben ein paar angeschlagene Spieler, die wir kompensieren müssen“, sagt Dogan. So hat sich die Verletzung von Steffen Suckel aus dem Wetschen-Spiel leider als Teilabriss im Innenband entpuppt. Der Führungsspieler wird den Meesche-Kickern folglich fehlen, genau wie Torwart Ömer Güzel, der in der zurückliegenden Begegnung mit einem Gegenspieler zusammenprallte. Am Dienstag verschlimmerten sich die Knieprobleme des Keepers sogar noch, der sich bei seiner Hausärztin eine Überweisung für einen MRT-Termin holen wird. Des Weiteren muss unser Coach auf Offensivakteur Akram-Dine Mohamadou (krank) verzichten, während Francis Mbassi und Noah Mook in den Kader zurückkehren werden. Außerdem stoßen Oliwier Bosacki und Schlussmann Benjamin Pampus aus der „Zweiten“ mit dazu.

    Titelbild: Maximilian Moslener (links, hier im Spiel in Egestorf) befindet sich momentan in hervorragender Verfassung. Foto: Daniel Strauß/MTV Wolfenbüttel