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Doppelpacker Christel sorgt für die späte Erlösung

Sonntag, 23. August 2026 · 15:00 UhrLandesliga Braunschweig, 3. Spieltag
0
Christel (Homann)18
18'

Tor für MTV Wolfenbüttel zum 0 : 1

Die Führung für unsere Jungs, und das macht Christel bärenstark! Nach einem Anspiel von Homann trifft ein TSV-Verteidiger die Kugel nicht, sodass unser Stürmer frei durch ist und per Heber über den Keeper elegant vollendet

Bosacki30
30'

Tor für MTV Wolfenbüttel zum 0 : 2

Bosacki erhöht nach einer halben Stunde auf 2:0! Nach einem langen Ball behindern sich TSV-Innenverteidiger Maximilian Purschke und sein Schlussmann, sodass der polnische Angreifer nur noch ins leere Tor einschieben muss

Jona Lippenat41
41'

Tor für TSV Landolfsh./Seulingen zum 1 : 2

Torjäger Lippenat nimmt sich der Sache an, verlädt Güven und schiebt den Ball ins rechte untere Eck

45
Fricke für Moslener46
46'

Wechsel bei MTV Wolfenbüttel beim Stand von 1 : 2

Henke für Merkhoffer52
52'

Wechsel bei MTV Wolfenbüttel beim Stand von 1 : 2

Fabi gibt sein Comeback nach Achillessehnenproblemen

Homann70
70'

Gelbe Karte für MTV Wolfenbüttel

Bock für Bosacki85
85'

Wechsel bei MTV Wolfenbüttel beim Stand von 1 : 2

Bock rückt nach seiner Einwechslung auf die Zehn, Fricke und Christel bilden die Doppelspitze

Christel (Fricke)90
90'

Tor für MTV Wolfenbüttel zum 1 : 3

+2 Da ist das erlösende 3:1! Christel leitet sein Tor selbst ein und nimmt Fricke mit, der frei vor Schencke querlegt, sodass der Mann mit der Nummer 9 nur noch einschieben muss

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MTVer setzen sich in einer umkämpften Partie beim Aufsteiger Landolfshausen/Seulingen mit 3:1 durch

Spielbericht vom 24. August 2026

Der Spielbericht wird präsentiert von:

    Von Daniel Strauß

    Das war ein hartes Stück Arbeit! Mit 3:1 (2:1) haben unsere Fußballer vom MTV Wolfenbüttel ihr Auswärtsspiel beim TSV Landolfshausen/Seulingen gewonnen und mit nun neun Punkten aus drei Partien die Tabellenführung in der Landesliga verteidigt. Auf dem kleinen und schwer zu bespielendem A-Platz in Landolfshausen war aber zittern bis in die Nachspielzeit angesagt.

    Die Begegnung war gerade einmal wenige Sekunden alt, als die Meesche-Kicker – bei denen Kapitän Felix Lange sein Saisondebüt nach Verletzungspause feierte – die Riesenchance auf den Führungstreffer hatten. Maximilian Moslener war auf links frei durch, seine Hereingabe wehrte TSV-Torwart Leon Schencke vor die Füße von Oliwier Bosacki ab, der den Ball aber nicht im Tor unterbringen konnte.

    In der Folge entwickelte sich ein umkämpftes Duell, in dem die Elf von Trainer Deniz Dogan zumeist die Spielkontrolle hatte. Die Hausherren präsentierten sich aber aggressiv, pressten immer wieder hoch und versuchten es mit schnellem Spiel über die Außen und Flanken in den Strafraum.

    Das 1:0 erzielten dann aber die Lessingstädter. Nach einem Anspiel von Lasse Homann traf ein TSV-Verteidiger die Kugel nicht, sodass Carlos Christel frei durch war und per Heber über den Keeper elegant vollendete (18.). Bosacki erhöhte nach einer halben Stunde auf 2:0, nachdem die Blau-Weiß-Roten den Druck zuvor deutlich erhöht hatten. Der Treffer war aber ein Geschenk von Innenverteidiger Maximilian Purschke und seinem Keeper, die sich gegenseitig behinderten, sodass der polnische Angreifer ins leere Tor einschieben konnte.

    Ein Fehler im Aufbau brachte den Liga-Neuling dann zurück ins Spiel. Nach dem anschließenden Diagonalball in den Strafraum foulte Blerian Halimi Gegenspieler Justin Pohl – den fälligen Elfmeter verwandelte Jona Lippenat, der Torhüter Direnc Güven verlud und den Ball ins rechte untere Eck schob (41.). Eine Minute später bot sich dem TSV-Torjäger die große Gelegenheit zum 2:2, zum Glück aus MTV-Sicht bugsierte Lippenat das Spielgerät aber freistehend in die Arme von Güven.

    Mit Wiederbeginn ersetzte Dogan Moslener durch Maximilian Fricke. Der Youngster war sofort in Aktion, als er Lukas Tappe den Ball klaute und allein auf das Gehäuse zulief – der TSV-Schlussmann entschärfte aber den Hochkaräter (46.). In der im zweiten Durchgang zunehmend hitzigeren Partie sorgten die zweikampfstarken Hausherren mit Standards, hohen Bällen und Distanzschüssen immer wieder für Gefahr, die klaren Möglichkeiten hatten aber die Wolfenbütteler: Doch sowohl Phil Brand, der freistehend am TSV-Keeper scheiterte (68.), als auch Fricke per Pfostentreffer (78.) und Christel, dessen Schuss in höchster Not geblockt wurde (90.), verpassten das 3:1.

    So hatten die Gäste in der ersten Minute der Nachspielzeit großes Glück, als der eingewechselte Steven Celik nach einer Hereingabe von der linken Seite im Sechzehner zu Fall kam. Die Hausherren forderten vehement Strafstoß, der Pfiff ertönte jedoch nicht. So gelang Christel eine Zeigerumdrehung später das erlösende 3:1. Der Mann mit der Nummer 9 leitete seinen Treffer selbst ein und nahm Fricke mit, der frei vor Schencke querlegte, sodass Christel die Kugel nur noch über die Linie befördern musste.

    Tore: 0:1 Christel (18.), 0:2 Bosacki (30.), 1:2 Lippenat (41./FE), 1:3 Christel (90.+2).

    MTV: Güven – Merkhoffer (52. Henke), Lange, Halimi, Brand – Linek – Kohl, Homann – Christel, Bosacki (85. Bock), Moslener (46. Fricke).

    Trainerstimme Deniz Dogan: „Wir waren eigentlich sehr konzentriert und haben es auf dem schwierigen Boden gut gemacht. Wir haben das Spiel aber so gestaltet, dass es anstrengend wurde, auch für den Kopf, weil wir Riesen-Torchancen hatten, die wir nicht genutzt haben. Von daher hätten wir nicht mit 2:1, sondern mit einem 3:0 oder 4:0 in die Halbzeitpause gehen müssen. Der TSV hatte dagegen nur eine Chance aus dem Spiel heraus, und vor dem Elfmeter waren wir kopflos und spielen dem Gegner ohne Bedrängnis den Ball in den Fuß. Durch den Anschlusstreffer haben wir es unnötig spannend gemacht.

    Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten wir dann gleich wieder eine Riesen-Torchance, als Maxi Fricke allein auf den Torwart zugelaufen ist. Auch Carlos, Phil und noch mal Maxi hatten super Torchancen, die sie aber leider nicht genutzt haben, während der Gegner das Ding lang gehauen und sich zu Möglichkeiten gestochert hat, wo es gefährlich wurde. Wir haben dann vom Kopf her auch mehr auf Defensive umgeschaltet, was kontraproduktiv war, weil der Gegner lange Bälle gespielt hat und große Spieler vorne drin hatte. Auch das Anlaufen haben die Jungs dann nicht mehr hingekriegt, das war nicht so ideal. Wenn die den Elfmeter kriegen, dann steht es 2:2, und du denkst dir: Was ist hier los? Das wäre für die glücklich gewesen, weil wir hochverdient gewonnen haben, aber mit Ach und Krach. Das hätte auch nach hinten losgehen können, deshalb bin ich einfach nur froh, dass wir gewonnen haben.“

    Titelbild: Oliwier Bosacki (Nummer 11) bejubelt in dieser Szene seinen Treffer zum 2:0 gemeinsam mit Carlos Christel (links) und Kapitän Felix Lange. Fotos: Daniel Strauß/MTV Wolfenbüttel