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"Ich war natürlich trotzdem nervös und angespannt"

Gelb-gesperrt durfte Co-Trainer Michael Nietz im Spiel gegen Egestorf nicht auf der Bank sitzen

Artikel vom 16. Februar 2026

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    Es war für Michael Nietz eine ganz neue Erfahrung: Zum ersten Mal in seiner Trainerlaufbahn verpasste der Co-Trainer und Sportliche Leiter unseres Oberliga-Teams vom MTV Wolfenbüttel ein Pflichtspiel aufgrund einer Gelbsperre. In der Partie beim Lüneburger SK Hansa (1:1) Anfang Dezember hatte der 60-Jährige die dritte Verwarnung in der laufenden Saison gesehen – und durfte beim Heimspiel zum Jahresauftakt gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder entsprechend nicht auf der Trainerbank sitzen.

    Trotz eines couragierten Auftritts unterlagen unsere Dunkelblauen dem Spitzenreiter mit 0:4. Entsprechend war Nietz „natürlich sehr enttäuscht, dass wir das Spiel nicht positiv für uns gestaltet haben“, wie er am Rande des Testspiels unserer „Zweiten“ gegen den SSV Kästorf (2:2) tags darauf erklärte.

    Für den früheren Cheftrainer unserer „Ersten“, der stets mit 100 Prozent Leidenschaft und Energie bei der Sache ist, war es definitiv entspannter als ein Spiel auf der Trainerbank, „obwohl ich natürlich trotzdem nervös und angespannt war und mitgefiebert habe“. Eine dicke, grüne Winterjacke tragend, die Kapuze über den Kopf gezogen, verfolgte der Assistent von Coach Deniz Dogan das Geschehen auf dem Meesche-B-Platz von einer Ecke des Spielfelds aus – gemeinsam mit einem alten Kumpel, „mit dem ich früher zusammen Fußball gespielt habe. Der musste schmunzeln, wenn ich doch mal rumgebrüllt habe.“

    „Nitzes“ Fazit zu seiner „Premiere“ am Seitenrand: „Es war schon komisch, die Trainerbank aus der Entfernung zu sehen“, und in sportlicher Hinsicht „war es ein Nachmittag mit einem enttäuschenden Ergebnis, was die Mannschaft, die viel Pech hatte, absolut nicht verdient hat.“

    Bild: Michael Nietz (grüne Jacke) blieb im Heimspiel gegen den Spitzenreiter nur die Zuschauerrolle. Rechts Betreuer Damian Dziony. Foto: MTV Wolfenbüttel/Verein