Drei MTV-Jungs im Pisten-Gaudi-Modus

Johannes Patz, Steffen Suckel und Maximilian Moslener genießen ihren Skiurlaub
Artikel vom 10. Februar 2026
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Während hierzulande der Schneefall den Trainingsbetrieb in den letzten Tagen und Wochen massiv störte, war er für drei Spieler unseres MTV Wolfenbüttel ein wahrer Traum: Johannes Patz, Steffen Suckel und Maximilian Moslener genossen allesamt kürzlich ihren Skiurlaub – und das mit unterschiedlichen Voraussetzungen.
Einmal pro Jahr steht bei Familie Patz ein besonderes Geschwister-Treffen an, wenn Johannes, seine Schwester Elisabeth und sein Bruder Maximilian gemeinsam Urlaub machen. Um nicht mitten in der Saison mindestens ein Spiel zu verpassen, ging’s diesmal Ende Januar für vier Tage nach Winterberg im Hochsauerlandkreis. „Meine Schwester und ihr Freund haben dort eine Skihütte“, erzählt „Jojo“. Außerdem liegt der Ort gerade einmal 30 Kilometer entfernt von Willingen, wo es unsere MTV-Jungs in der Vorweihnachtszeit beim Feiern regelmäßig krachen lassen.
Vier- bis fünfmal hatte Patz vor seinem Trip nach Winterberg schon auf Brettern gestanden – etwa während einer Skifreizeit in der 7. Klasse, bei einem Besuch der Snow World Bispingen oder einem Ausflug in den Harz. „Ich bin immer noch ein ziemlicher Anfänger“, gibt der 29-Jährige zu, der einen halben Tag brauchte, um wieder reinzukommen – und das, ohne eine Skischule zu besuchen: „Man lernt einfach schnell.“
Die blauen (einfachen) Pisten seien leider sehr überfüllt gewesen, sodass „Jojo“ aufpassen musste, um nicht mit anderen Leuten zusammenzustoßen. Auf den schwarzen (schwierigen) Abfahrten galt es für den Rotschopf aufgrund der Steilheit hingegen, vorsichtig zu sein. Entsprechend „sind die roten Pisten meine“, sagt der Linksfuß, der von einem „super“ Urlaub spricht, sein Hauptziel, sich nichts wehzutun, erreicht hat, und definitiv „Blut geleckt“, also Lust auf mehr bekommen hat.
Für seinen Mitspieler Steffen Suckel war die Fahrt nach St. Johann im Pongau derweil eine Reise in die Vergangenheit. „Ich war schon früher da, habe dort mit dem Skifahren angefangen und meinen ersten Unterricht genommen“, verrät der Defensivspezialist, der sich selbst als „passabler Skifahrer“ bezeichnet und sich zusammen mit seinem Vater ins Salzburger Land aufmachte.
Da der 28-Jährige aber aufgrund seiner in der Partie beim Lüneburger SK Hansa (1:1) Anfang Dezember erlittenen Fußverletzung ein bisschen vorsichtig sein wollte, und sich sein Papa mit Knieproblemen rumschleppte, ließen es die beiden „gemütlich und ganz entspannt“ angehen – und buchten am ersten von vier Tagen nur ein Vier-Stunden-Ticket. „Wir waren um 10 Uhr an der Gondel und um 14 Uhr dann am höchsten Punkt des Skigebiets, sodass wir nach der Talabfahrt gegen 14.30 oder 15 Uhr dann wieder zu Hause waren“, schildert der Lebenstedter, der einen Ski-Tracker trug und vom Tempo her nahe an der 90-Kilometer-pro-Stunden-Marke kratzte.
Auch vom Wetter her hatten Suckel senior und junior Glück: „Die ersten zwei Tage war gar keine Wolke am Himmel, danach war es zwar etwas bewölkt, die Sicht war aber trotzdem klar. Insgesamt war der Urlaub einfach super und hat Spaß gemacht!“
Ebenfalls in Österreich war Maximilian Moslener – und zwar zusammen mit seiner Freundin und ihren Eltern. Für den Außenspieler war es das erste „richtige“ Mal auf Brettern, „weil ich vorher nur im Snow Dome in Bispingen ein bisschen gefahren bin, und das seit bestimmt 15 Jahren nicht mehr“.
Entsprechend war an Tag 1 erst mal ein bisschen lernen angesagt. „Der Papa meiner Freundin hat mir beigebracht, wie ich Kurven fahren kann. Innerhalb von zwei Stunden habe ich das relativ schnell gelernt, konnte dann ganz gut fahren und bin nur noch wenig hingefallen“, erklärt „Mosi“. Auch das Wetter sei die Woche über top gewesen, „der letzte Tag war allerdings nicht so gut, weshalb wir einen Tag früher abgereist sind“. Das Positive daran: Dadurch konnte der 25-Jährige an der Jumping-Fitness-Einheit teilnehmen, die am vergangenen Samstagmorgen mit Trainerin Gjina Malici auf der heimischen Meesche stattfand.










