"Mega-Erfahrung fürs Leben"

Fabian Henke erlebte Ende des Jahres eine tolle Zeit in Südafrika
Artikel vom 19. Januar 2026
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Er hat ein kleines Abenteuer hinter sich – und spricht von einer „Mega-Erfahrung fürs Leben“: Unser Spieler Fabian Henke war von Ende November bis kurz vor Weihnachten in Südafrika – und wird die tollen Eindrücke, die er im südlichsten Land des afrikanischen Kontinents bekam, niemals vergessen.
Der Grund für die Reise in das 64-Millionen-Einwohner-Land war ein beruflicher: Da der Rechtsverteidiger unseres Fußball-Oberliga-Teams in seinem Job viel mit internationalen Kunden zu tun hat, „wollte ich mein Business-Englisch verbessern, um sicherer kommunizieren zu können“, erklärt „Fabi“, der deshalb auf das Angebot seines Arbeitgebers einging, eine Sprachschule in Kapstadt zu besuchen.
Gemeinsam mit einem Kollegen ging es mit dem Zug zum Flughafen nach Frankfurt am Main, von wo aus der Flieger in Richtung Kapstadt abhob. Nach einem zwölfstündigen Flug landete Henke in der zweitgrößten Stadt des Landes – und hatte dort einen geregelten Tagesablauf. „Ich hatte eine Airbnb-Wohnung, mein eigenes Auto und habe gelebt wie die Leute vor Ort, es war also keine klassische Touristen-Geschichte“, erzählt der 23-Jährige.
Zumal er acht Stunden täglich in der Schule sein und dabei an Gruppenarbeiten teilnehmen, Hausaufgaben erledigen und regelmäßig Englisch-Tests schreiben musste. „Das war echt anstrengend“, gesteht der frühere Jugendspieler von Eintracht Braunschweig. Der Kontakt zu den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kurses, die aus vielen verschiedenen Ländern wie Angola, Russland, Saudi-Arabien oder dem Kongo kamen, habe für diese Mühen jedoch mehr als entschädigt. Henke fand es nämlich faszinierend, sich die unterschiedlichen Lebensgeschichten anzuhören, ob von Studierenden oder von einer Mitte-40-jährigen Frau mit Kindern.
Nach getaner Arbeit blieb für den Wittmaraner außerdem genug Zeit für Freizeitaktivitäten. So wanderte er auf das Wahrzeichen der Stadt, den 1.086 Meter hohen Tafelberg, „um die Aussicht zu genießen“, schlenderte in Camps Bay, einem noblen Vorort von Kapstadt, an der traumhaft schönen Promenade entlang, und fuhr im Rahmen einer Kajak-Tour aufs Meer. Dabei bekam der gebürtige Wolfenbütteler nicht nur die in Südafrika lebenden Brillenpinguine, sondern auch Delfine zu sehen. „Die sind zum Teil nur zehn Zentimeter von mir entfernt geschwommen, außerdem hört man deren Geräusche, das ist wirklich außergewöhnlich“, zeigt sich „Fabi“ noch immer beeindruckt von den Meeressäugern.
Oft telefonierte der ehemalige Regionalligaspieler zudem mit seinem Mitspieler Hannes Joppich: „Wir sind sehr gut befreundet und kennen uns schon seit unserer Kindheit, als wir zusammen beim ESV Wolfenbüttel gespielt haben und Hannes’ Vater unser Trainer war.“
Um sich fit zu halten, ging Henke regelmäßig laufen, schickte die Daten seinem Trainer Deniz Dogan – und hatte außerdem Spaß beim Beachsoccer am Strand. „Sport und Weiterbildung ließen sich einfach optimal miteinander vereinbaren“, sagt der dynamische Außenverteidiger, für den es einen Tag vor Heiligabend dann wieder zurück nach Deutschland ging, „weil ich Weihnachten mit meiner Familie feiern wollte“ – und das mit einer Menge toller Geschichten im Gepäck.












