Trainingsauftakt unter Flutlicht

Drei höherklassige Testspieler dürfen sich bei der Einheit auf dem B-Platz beweisen
Artikel vom 17. Januar 2026
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Flutlicht-Stimmung am Freitagabend – was gibt es für einen Fußballer Schöneres? In genau dieser Atmosphäre starteten unsere Oberliga-Kicker vom MTV Wolfenbüttel nun so richtig in die Winter-Vorbereitung, nachdem der offizielle Trainingsauftakt am Dienstagabend bei unserem Partner Fitnessland in Wolfenbüttel stattgefunden hatte.
22 Akteure aus dem aktuellen Kader sowie drei höherklassige Testspieler durfte Trainer Deniz Dogan auf dem B-Platz im Meesche-Sportpark begrüßen – darunter auch Kapitän Nils Göwecke, der einen Tag zuvor aus seinem Mexiko-Urlaub zurückgekehrt war.
Verzichten musste unser Coach dagegen auf Eike Binder (Uni), Janosch-Paul Bauer, Johannes Patz (krank), Oliwier Bosacki (Seminar), Eric Hammer (der sich mit unserer „Zweiten“ beim Elm-Asse-Cup in Sickte als Tabellenerster der Vorrundengruppe B souverän für die Endrunde am Samstag qualifizierte), den langzeitverletzten Ludwig Vollbrecht und Steffen Suckel, der sich in der Partie beim Lüneburger SK Hansa (1:1) Anfang Dezember eine Bänderdehnung zugezogen hatte und noch mindestens zwei Wochen raus sein wird.
Auch Konrad Vollbrecht, der sich beim Aufwärmen vor der Auswärtsbegegnung beim SV Holthausen Biene (2:3) Mitte Oktober an der Leiste verletzt hatte, wird den Meesche-Kickern leider noch länger fehlen. Der Offensivspieler trainierte am Freitag überwiegend individuell und wird sich in den kommenden Tagen einer weiteren MRT-Untersuchung unterziehen, weil die erste Behandlung keine eindeutige Diagnose lieferte.
Seine Teamkollegen mussten nach dem Warmmachen an mehreren Stationen zunächst Stabilisations- und Kraftübungen, unter anderem Liegestütze und Planks, ausführen. Danach lag der Fokus auf dem Passspiel, ehe es ein abschließendes Trainingsspiel von Sechzehner zu Sechzehner gab.
Dogan war mit der ersten Trainingseinheit sehr zufrieden: „Ich habe mich sehr gefreut, dass wir als Mannschaft zusammen waren und auf einem Großfeld Fußball spielen konnten. Die Jungs haben es gut gemacht und gut mitgezogen. Man merkt, dass sie voll dabei sind und an sich arbeiten wollen.“
An sich arbeiten ist genau das richtige Stichwort, gehe es laut des Ex-Profis doch darum, „unsere Spielidee weiter zu forcieren und zu verbessern. Außerdem gibt es ein paar Sachen, die wir verändern wollen, etwa die Arbeit gegen den Ball, das Gegenpressing und allgemein das Verständnis, zu verteidigen und mutig im Zweikampf zu sein.“ Insgesamt hat der MTV-Coach in der Vorbereitung drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche angesetzt, wobei es wöchentlich einmal ins Fitnessstudio gehen dürfte, um an der Athletik zu feilen.




