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Trauer um Gerhard Beinsen

Früherer stellvertretender Abteilungsleiter starb im Alter von 85 Jahren

Artikel vom 13. Januar 2026

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    Der MTV Wolfenbüttel trauert um Gerhard Beinsen. Wie nun bekannt wurde, starb der frühere stellvertretende Fußball-Abteilungsleiter bereits am 28. Oktober im Alter von 85 Jahren.

    Zunächst als Stellvertreter von Bernd von Sarközy und ab 2011 dann von Wolfgang Hintze war Beinsen bis 2019 mehrere Jahre lang für die erste Mannschaft der Meesche-Kicker zuständig. Vom FC Pfeil Broistedt kommend, ließ er sich für den MTV begeistern, war in der Anfangszeit hinter von Sarközy und Liga-Obmann Bernhard Dürkop „der zweite Mann, hat im Hintergrund in aller Ruhe die Fäden gezogen und mit seiner souveränen Art die Entwicklung des Teams, der Spieler und der Fußballabteilung mit vorangetrieben“, erinnert sich der damalige Vereinsvorsitzende Klaus Dünwald.

    Für den früheren Gewerkschaftler hat Dünwald nur warme Worte übrig: „Gerhard war ein sehr fairer Sportsmann, den wir als seriösen Partner sehr geschätzt haben. Ich möchte mich für die vielen ehrenamtlichen Jahre bei uns bedanken, in denen er positiv in unserer Fußballabteilung gewirkt hat.“

    Einer, der Beinsens Ableben sehr bedauert, ist auch Michael Nietz. „Es ist traurig, dass Gerhard von uns gegangen ist. Wir hatten ein super Verhältnis, er war ein toller Mensch, der mich auch nach seiner Zeit beim MTV mal zu meinem Geburtstag angerufen hat“, betont der heutige Co-Trainer und Sportkoordinator, der zur Beginn der Saison 2014/15 die Nachfolge von Peter Lux als Trainer der Lessingstädter antrat – eine Entscheidung, an der Beinsen durch mehrere persönliche Gespräche großen Anteil gehabt habe.

    Dem Lob von Dünwald und Nietz kann sich Philip Eitel nur anschließen: „Gerhard war ein Top-Mensch, der viel Engagement gezeigt und seine guten Kontakte, etwa zu Eintracht Braunschweig, für seine Arbeit beim MTV genutzt hat. Es ist sehr bedauerlich, dass er nicht mehr unter uns ist.“

    Der heutige Sicherheitsbeauftragte der MTV-Kicker arbeitete als damaliges Mitglied des Fußballvorstandes einige Jahre lang mit Beinsen zusammen, kümmerte sich zusammen mit ihm um die Verträge für die Spieler und Trainer und hatte auch privat Kontakt mit dem früheren Mitglied des VW-Betriebsrates. „In letzter Zeit hatte ich aber länger nichts von Gerhard gehört und habe dann von einem gemeinsamen Bekannten von seinem Tod erfahren“, erzählt Eitel.

    Traurig sei es laut des ehemaligen Stadionsprechers auch, dass es Beinsen, der in den Beginn der Planung des neuen Meesche-Sportparks noch involviert gewesen war, wohl nicht mehr geschafft habe, „wie von ihm gewünscht“, sich die neue Heimspielstätte der „Männerturner“ anzuschauen.

    Bildunterschrift: Ist im Alter von 85 Jahren verstorben: Gerhard Beinsen (links), hier im Februar 2018 bei der Unterzeichnung des neuen Vertrages für den damaligen Trainer Michael Nietz. Foto: MTV